{"id":214,"date":"2019-07-04T09:34:01","date_gmt":"2019-07-04T07:34:01","guid":{"rendered":"http:\/\/fcm.lwts.de\/?page_id=214"},"modified":"2021-06-21T09:38:25","modified_gmt":"2021-06-21T07:38:25","slug":"bueckeburg-2009","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fliegerclub.info\/?page_id=214","title":{"rendered":"B\u00dcCKEBURG 2009"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">B\u00dcCKEBURG 2009<\/h1>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-2-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"http:\/\/fliegerclub.info\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/fcm-bueckeburg2009.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-215\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><strong>1. Tag \u2013 15.07.2009<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 15. und 16. Juli 2009 hat der FCM im Rahmen eines Clubausflugs die Heeresfliegerwaffenschule (HFlgWaS) in B\u00fcckeburg besucht.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Insgesamt waren wir mit sechs Maschinen in B\u00fcckeburg. Gestartet wurde am 15. Juli 2009 um 9.00 Uhr (LT) von Aachen und der Dahlemer Binz. Schon die Anreise war ein besonderes Highlight, denn wir durften mit unseren Flugzeugen in ETHB landen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort wurden wir bereits auf dem Vorfeld von Oberleutnant Hollmann begr\u00fc\u00dft, der uns den weiteren Tag begleitete.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgte ein umfassender und sehr interessanter Vortrag vom S3 der Schule, Major Abendschein, zu Gliederung, Auftrag und Aufgaben der HFlgWaS. Diese ist neben der Ausbildung aller Hubschrauberpiloten der Bundeswehr auch f\u00fcr die Weiterentwicklung der Heeresfliegertruppe verantwortlich. Uns wurden die aktuellen Hubschrauber vorgestellt, an denen zur Zeit ausgebildet wird. Die Ausbildung findet in der heutigen Zeit nicht nur in der Luft statt; ein wesentlicher Bestandteil ist die Ausbildung im Simulator. Hierf\u00fcr betreibt die HFlgWaS ein Simulatorzentrum, in dem die Piloten auch an das Fliegen unter widrigen Umst\u00e4nden herangef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Simulatorzentrum haben wir den Tower-Bereich mit Flug- und Wetterberatung sowie Anflugkontrolle und Radar besichtigt. Danach folgte eine eingehende Vorstellung des Transporthubschraubers CH-53 \u201eam Objekt\u201c. Der CH-53 wurde Ende der 60er Jahre in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um einen Lizenzbau der Firma Fokker des Sikorsky S-65. Dieses schon etwas \u00e4ltere System wird durch Ert\u00fcchtigungsma\u00dfnahmen bis in die 2020er Jahre weiter genutzt werden k\u00f6nnen. Die einfache Technik und die analogen Anzeigen entsprechen dabei dem, was wir von unseren Fliegern her kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Vorstellung des EC 135 Eurocopter, der in der HFlgWaS zur Basisausbildung genutzt wird, haben wir dann die moderne Fliegerei kennengelernt. Der EC 135 war uns \u201e\u00e4u\u00dferlich\u201c aus Aachen bekannt, wo er als ADAC-Rettungshubschrauber stationiert ist. Nun konnten wir uns diesen Hubschrauber im Detail ansehen. Hier bestimmen Monitore das Cockpit, Computer unterst\u00fctzen und \u00fcberwachen den Piloten in allen Betriebssituationen. Da die neu eingef\u00fchrten Systeme wie Tiger und NH 90 auf ebensolcher Technik basieren, ist der EC 135 der ideale Einstiegshubschrauber f\u00fcr die angehenden Piloten. Damit haben wir mit dem EC 135 eine neue Welt des Fliegens kennengelernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir danken der HFlgWaS f\u00fcr die interessanten und umfassenden Einblicke, die wir mitnehmen durften. Diesen Dank haben wir auch vor Ort mit der \u00dcberreichung eines Bildes vom Flugplatz Aachen-Merzbr\u00fcck (G\u00fcnther Paulsen) sowie einem Gru\u00dfwort von Oberst Ingo Gerhartz, Kommodore Jabo-Geschwader 31 \u201eBoelcke\u201c (N\u00f6rvenich) durch unseren 1. Vorsitzenden Klaus Dickh\u00f6rner Ausdruck verliehen. Ein weiteres Bild vom Flugplatz Merzbr\u00fcck erhielt der stv. Schulkommandeur Oberst Joachim Pl\u00fcss.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss an die Besichtigung der HFlgWaS ging es nach B\u00fcckeburg ins Hotel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Tag \u2013 16.07.2009<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am zweiten Tag des FCM-Ausflugs stand der Besuch des \u201cHubschraubermuseums B\u00fcckeburg\u201d auf dem Programm.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-columns has-2-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die Anf\u00e4nge des Museums gehen auf das Jahr 1963 zur\u00fcck, als erste Exponate in einigen Feldh\u00e4usern auf dem Gel\u00e4nde der HFlgWaS ausgestellt wurden und somit nur Angeh\u00f6rigen der Schule zug\u00e4ngig waren. Die st\u00e4ndige Zunahme an Exponaten und das immer gr\u00f6\u00dfer werdende Interesse der \u00f6ffentlichkeit daran f\u00fchrte 1971 zum Umzug der Ausstellung in den unter Denkmalschutz stehenden \u201cBurgmannshof\u201d (erbaut 1463) im Zentrum der Stadt.&nbsp;1978 entschloss man sich, eine ca. 2000 qm gro\u00dfe Halle anzubauen, da eine gro\u00dfe Anzahl wertvoller Ausstellungsst\u00fccke im Freien stand.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Rundgangs unter F\u00fchrung eines Museumsangestellten informierten ein Video bzw. ma\u00dfstabsgerecht nachgebaute Drehfl\u00fcgler-Modelle (u.a. Helix von Leonardo da Vinci, Paul Cornu Nachbau) \u00fcber Entstehung und Entwicklung des Helikopters. Danach ging es in den eigentlichen Ausstellungsbereich, der sich \u00fcber zwei Etagen erstreckt, wobei zun\u00e4chst die Repliken einer Focke- Wulf FW 61 (Hanna Reitsch flog damit 1938 in der Berliner Deutschlandhalle) bzw. eine Focke- Achgelis FA 330 \u201cBachstelze\u201d ausgestellt sind. Ein gesonderter Bereich auf dieser Etage ist der Heeresfliegertruppe gewidmet ( zu sehen sind das Teilst\u00fcck einer Alouette II, Modelle des NH-90 sowie des Tigers und Vitrinen mit Modellen aller aktuell bzw. fr\u00fcher eingesetzten Hubschraubertypen der Bundeswehr. Setzt man den Rundgang fort, so kann man sich anhand von Schautafeln und Querschnittsmodellen Wissenswertes \u00fcber Materialien, Getriebe, Avionik etc. aneignen. Am Ende der Etage sind gut erhaltene Maschinen deutscher Produktion ausgestellt, wie z.B. B\u00f6lkow BO 102 und 103 oder MBB 105 und 108. In der unteren Etage stehen neben einer goldfarben lackierten Mil Mi-1 kleinere Typen wie Merkle SM-67 und Saunders- Roe \u201cSkeeter\u201d. Weitere Exponate in ausgezeichnetem Zustand sind hier u.a. Sikorsky S-58, Vertol V-43 (Fliegende Banane) und Kaman HH 43 \u201cHusky\u201d, der noch heute zu Lastarbeiten eingesetzt wird. Am Ende des Rundgangs sind ein Wagner \u201cRotorcar III\u201d (dieses Ger\u00e4t hatte sowohl eine Stra\u00dfen- als auch eine Luftfahrtzulassung) und auch eine Reihe von Triebwerks- Schnittmodellen zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Museumsbesuch ergab sich die Gelegenheit, den gepflegten Park von Schloss B\u00fcckeburg zu besichtigen. P\u00fcnktlich um 14.30 (LT) wurden die FCMler von Kleinbussen der Bundeswehr zum Flugplatz gebracht, von wo alle Maschinen zwischen 15.00 und 15.15 (LT) zum R\u00fcckflug nach Merzbr\u00fcck bzw. zur Binz starteten. Nach ca. 1,5 Stunden landeten alle wohlbehalten an ihrem Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle sei Manfred Wnuck gedankt, der diesen Ausflug initiierte und hervorragend organisierte. Diese zwei Tag waren sch\u00f6n, interessant und lehrreich, es \u201cstimmte\u201d alles \u2013 selbst das Wetter.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>(CG\/UN)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00dcCKEBURG 2009 1. Tag \u2013 15.07.2009 Am 15. und 16. 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