Flugzeugpaten im FCM Fliegerclub Merzbrück e.V.

Die Institution der Flugzeugpaten ist gedacht zur breiteren Streuung der Arbeit im Verein, verbunden mit der Absicht, dass unsere Flugzeuge von Personen, die sich besonders betroffen fühlen, betreut werden.

Damit soll der Vorstand von bestimmten Routinearbeiten entlastet werden und die Erwartung ist, dass dieses Engagement zur besseren Erhaltung der Flugzeuge beiträgt.

Die Pflichten der Paten umfassen folgende Bereiche:

1. Technik

Überwachung des technischen Zustandes des Flugzeugs (funktionieren die Instrumente, ist es sauber, gibt es neue Beschädigungen?). Bei neuen Schäden sind die jeweils adäquaten Massnahmen zu treffen: Beschädigungen, die nicht die Flugfähigkeit beeinträchtigen, dem Technikbeauftragten melden und mit ihm die Abhilfe besprechen. Bei vorhandenem handwerklichen Geschick kann auch mal eine lose Schraube festgedreht werden oder ähnliches - aber bitte nicht im Motorraum! Bei grösseren Schäden ist selbstverständlich, dass das Flugzeug stillgelegt und möglichst schnelle Abhilfe eingeleitet wird, usw.

Überwachung der Wartungstermine, insbesondere 50 und 100 Stunden-Kontrolle. Die 50-Std.-Kontrolle wird zur Zeit durch ein Clubmitglied durchgeführt. Er ist vor/bei fälliger 50-Std.-Kontr. zu benachrichtigen, ein Termin zu vereinbaren und für die Dauer der Kontrolle muss dann das Flugzeug "ausgetragen" werden. Es schadet nicht, wenn ein interessierter Pate dem durchführenden Kontrolleur zur Hand geht.

Die 100-Std.-Kontr. wird von der Werft durchgeführt. Die Fälligkeit ist rechtzeitig dem Technikbeauftragten (zur Zeit unser Vorsitzender Klaus Dickhörner) anzugeben, damit er mit der Werft den Termin organisieren kann. Ebenfalls muss das Flugzeug für diese Zeit "blockiert" werden.

Die Paten sind NICHT die alleinigen Putzer der Flugzeuge. Ein- oder zweimal pro Jahr werden die Flugzeuge einer gründlichen Reinigung unterzogen. Diese Termine, zu denen alle Mitglieder angesprochen sind, organisieren die Paten.

 

2. Paperworks:

Die Paten "pflegen" die Lebenslaufakten (L-Akten) der Flugzeuge. Diese L-Akten sind Ordner in den Schränken im Clubheim. Hauptsächlich sind dort die Reparatur- und Befundberichte einzusortieren, wie sie von der Werft nach Überprüfungen und Reparaturen kommen.

 

3. Allgemeines:

Alle Clubmitglieder sollten eigentlich ein ausgeprägtes Interesse haben, mit unserem gemeinsamen Eigentum ausgesprochen pfleglich und vorsichtig umzugehen, damit wir unserer Leidenschaft - der Fliegerei - möglichst kostengünstig und vor Allem auch sicher nachgehen können. Dabei gibt es doch des öfteren Ausrutscher in Form von Nachlässigkeit oder Sorglosigkeit. Die Paten als stärker engagierte Mitglieder sollen also auch verstärkt darauf achten, welche Piloten eventuell hier Schwächen entwickeln. Damit ist keine Funktion als Oberlehrer oder Polizist gemeint!

Wenn also z.B. mehrfach derselbe Pilot das Flugzeug ungewaschen hinterlassen hat, sollte er ruhig mal einen Rüffel vom Paten bekommen.

Sollte erkennbar sein, dass die fliegerischen Leistungen eines Piloten nicht sicherstellt, dass das Flugzeug unbeschädigt gestartet, geflogen oder gelandet wird, kann ein Pate diesem Piloten ein Flugverbot für Clubflugzeuge aussprechen. Selbstverständlich ist diese Massnahme dann mit dem Vorstand abzugleichen.


4. Kontakt:

mündliche/telefonische Anfagen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Michael Naeven (Vorstand Technik, Paten)

e-Mail-Anfragen an: patenschaft(at)fliegerclub.info

telefonisch: +49-170-7197964 (Clubheim Mobilnummer)

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